„Aber bitte mit Clexane“…

… „Noch ein Klecks Sahne“ und andere Kalauer drängen sich manchmal auf,  wenn man in20151018_073513 den Irrungen und Wirrungen unseres Gesundheitssystems steckt. Zwischen den Patienten, vor allem auf Station, entwickelt sich anscheinend eine Form des erleichternden Galgenhumors, der besondere Blüten hervorbringt und den man nicht mehr aus seinem Kopf bekommt. So erging es auch mir vor ein paar Tagen, als ich darüber informiert wurde, dass es mal wieder Zeit sei, ein wenig an meiner Blutgerinnung zu optimieren. Und damit setzt sich meine on/off-Beziehung mit den Clexanespritzen jetzt wohl wieder fort.

Befremdlich ist daran, dass meine Onkologen mir immer wieder versichert hatten, da sei soweit alles in Ordnung und es gebe keine Anzeichen mehr für erhöhte Thrombus-Risiken. Kaum schaut am Freitag aber mal ein Radiologe auf die „hypodense Aussparung in der linken V. jugularis interna“ merkt dieser an, man sollte ja vorsichtshalber dann doch nochmal für 4 Wochen. Oder 6. Und ja und überhaupt und sonst Schlaganfall – zack tot. Also bitte, morgens und abends gibt’s nochmal nen dicken Clex.